{"id":1792,"date":"2021-03-29T11:18:24","date_gmt":"2021-03-29T09:18:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.esfz.nat.uni-erlangen.de\/esfzweb\/?p=1792"},"modified":"2021-03-29T11:18:24","modified_gmt":"2021-03-29T09:18:24","slug":"inwiefern-beeinflusst-die-windgeschwindigkeit-die-temperatur-einer-spule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.esfz.nat.uni-erlangen.de\/esfzweb\/2021\/03\/29\/inwiefern-beeinflusst-die-windgeschwindigkeit-die-temperatur-einer-spule\/","title":{"rendered":"Inwiefern beeinflusst die Windgeschwindigkeit die Temperatur einer Spule?"},"content":{"rendered":"<p>Ich nehme dieses Jahr am German Young Physicists\u2018 Tournament GYPT teil mit dem Problem 4 Windspeed. In der Aufgabe geht es darum, kalten Wind \u00fcber eine stromdurchflossene Spule wehen zu lassen. Die Temperatur der Spule sinkt daraufhin. Ich habe verschiedene Windgeschwindigkeiten getestet und den Einfluss der Parameter der Spule (L\u00e4nge, Drahtst\u00e4rke, Wicklungen) auf den Temperaturabfall untersucht. Dazu lasse ich immer erst 20 Minuten Strom durch die Spule flie\u00dfen, damit sie sich erw\u00e4rmen kann. Danach lasse ich 12 Minuten kalten Wind \u00fcber die Spule wehen. In dieser Zeit sinkt aufgrund der Konvektion die Temperatur der Spule. Um den Wind zu erzeugen, habe ich einen Ventilator mit 3 verschiedenen\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Windgeschwindigkeiten (2.8 m\/s, 3.8 m\/s und 4.8 m\/s \u2013 Stufen 1 bis 3) verwendet. Meine Experimente zeigen, je h\u00f6her die Windgeschwindigkeit ist, desto st\u00e4rker ist der Temperaturabfall der Spule.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1793 alignleft\" src=\"\/esfzweb\/esfz\/uploads\/2021\/03\/MKoestler_abb-300x147.png\" alt=\"\" width=\"358\" height=\"174\" srcset=\"\/esfzweb\/esfz\/uploads\/2021\/03\/MKoestler_abb-300x147.png 300w, \/esfzweb\/esfz\/uploads\/2021\/03\/MKoestler_abb-1024x501.png 1024w, \/esfzweb\/esfz\/uploads\/2021\/03\/MKoestler_abb-768x376.png 768w, \/esfzweb\/esfz\/uploads\/2021\/03\/MKoestler_abb-1536x752.png 1536w, \/esfzweb\/esfz\/uploads\/2021\/03\/MKoestler_abb.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 358px) 100vw, 358px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Anfang habe ich eine Spule aus meiner Schule mit 1000 Windungen f\u00fcr die Versuche verwendet. Diese braucht aber sehr lange um sie zu erw\u00e4rmen, und die Temperatur sinkt auch nur wieder sehr langsam. Deshalb habe ich aus Kupferdraht selber Spulen gewickelt, und mit diesen den Einfluss der verschiedenen Spulen-Parameter untersucht. Die gewickelten Spulen haben alle 76 Windungen und wurden mithilfe eines 15 mm dicken Wickelstabes gewickelt. Sie haben eine L\u00e4nge von 7 cm bzw. 14 cm und eine Drahtdicke von 0.5 mm, 0.8 mm und 1 mm. Meine Versuche dabei zeigen, je dicker der Kupferdraht und je l\u00e4nger die Spule ist, desto schw\u00e4cher ist der Temperaturabfall. Bei der Spule mit 1000 Windungen kann man auch erkennen, dass die Stromst\u00e4rke sinkt, wenn Wind dar\u00fcber weht. Um ein verl\u00e4ssliches Ergebnis zu bekommen, habe ich alle Versuche nat\u00fcrlich mehrmals wiederholt.<\/p>\n<p>Miriam K\u00f6stler<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich nehme dieses Jahr am German Young Physicists\u2018 Tournament GYPT teil mit dem Problem 4 Windspeed. 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